RUDI’S PILGER-REISEN - VON LAUSANNE NACH ROM

Angles Left zurück

Pilgern nach Rom

Pilgern nach Lourdes

Pilgern Jakobsweg

Der große Pilgerweg nach Rom – Die „VIA FRANCIGENA“


Bin den Weg vom 18. August bis 18. Oktober 2018 gegangen.


Atemberaubende schöne Landschaften von Lausanne (Schweiz) über Assisi auf dem Franziskusweg nach Rom. Auf Spuren die uns heute noch berühren und sichtbar sind, einen Weg, der dem Himmel manchmal sehr nahe ist, ist für mich ein Geschenk. Ein Pilgerweg für alle Sinne.


Es war das Schönste, was ich in meinem Leben erleben durfte. Gastfreundliche Menschen, unberührte Natur und einsame Pilgerwege haben diese Reise für mich unvergesslich werden lassen. 


Einem alten Pilgerweg des Erzbischofs Sigerich von Canterbury, der im Jahre 990 nach Rom gepilgert ist. Der Pilgerweg ist auch ein Jakobsweg, von wo aus die Pilger von Rom über Lausanne in der Schweiz nach Santiago geht. Dieser Weg ist schon 2000 Jahre alt und auf dem sind sichtbar die Römer nach Nordeuropa gegangen .Auch Napoleon ging diesen Weg, man sieht es fast jeden Tag.


Der Pilgerweg beginnt am 18. August in Lausanne. 60 Tage auf Traumpfaden geht es am Genfer See entlang ins Rhonetal und dann hoch über den großer St. Bernhard (2470m). Hinab ins Aostatal und durch die Poebene, vorbei an den Städten wie „ Ivrea“- „Pavia“- „Fidenza“ bis „Medesano.


Dort musste ging es dann über die Apenninen  Richtung „Marina di Cararra“ wo ich dann 33 Tage gegangen bin. Jeden Tag ein steiles auf und ab. Weiter führte der Pilgerweg die weltbekannten Städten wie „Luca“- „San Gimignano“ bis Siena. Die Stimmung in diesen Atemberaubenden schönen Plätzen zu erleben ist was Besonderes. In der Zwischenzeit waren meine Schuhe kaputt und musste mir neue kaufen,  das ja  nicht gerade besonders gut ist.


In Siena musste noch eine neue Kamera gekauft werden, da die Alte den Geist aufgegeben hatte.


Nach einem Tag Aufenthalt ging es weiter nach Assisi dem großen Wallfahrtsort des Hl. Franziskus. Ein besonderes Erlebnis an diesem Ort und der großen Geschichte um „Franziskus“ (1182 bis 03.10.1226). Am 3. Oktober 1226 in der Portiuncula-Kapelle unterhalb der Stadt starb Franz von Assisi Hatte das Glück, den großen Feiertag mitzuerleben. 


Nach 2 Tagen in Assisi ging es dann weiter einen schweren aber traumhaft schönen Weg dem „Franziskusweg“ Jeden Tag ein steiles auf und ab, manchmal bis zu  1000m. Der Gedanke aufzuhören und mit der Bahn oder Bus nach Rom zu fahren kam auch einmal in meinen Gedanken hoch, aber ich wollte ja nach Rom pilgern und so ging es einfach weiter . Die Orte wo der Hl. Franziskus gewirkt hat, waren gerade zu anziehend und manchmal meinet man dem Himmel näher zu kommen, man war ja auch hoch in den Bergen des Apennin. Berge soweit das Auge reicht. Orte des Heiligen waren immer hoch im Berg und nur durch schmale und steile Pfade zu erreichen. Zum Beispiel „Santuario Francescano di Santa Maria della Foresta“ dort hat der Hl. Franziskus den „Sonnengesang“ geschrieben. Oder in Creccio wo die Weihnachtsgeschichte zum erste mahl aufgeführt wurde mit lebenden Figuren. Auch der Ort „Convento lo Speco“ ist ein besonderer Ort. Man umwandert das Rietital in der traumhaft schönen Landschaft von Umbrien. Spirituelle franziskanische Orte, die Natur und die Einheimischen Italiens, einsame Dörfer wie Greccio und lebendige Städte wie Rieti .Auch Orte wie Spello - Montefalco- Monteluco – Spoleto – Ferentillo-oder Stroncone und Farva sind nur ein paar Orte die einem manchmal vor Staunen fast den Atem nimmt und man die Kamera nicht mehr in die Tasche stecken möchte. Wunderschöne Natur,  ein in Pilgerweg für alle Sinne. Erlebt habe ich einen einmalig schönen Pilgerweg mit zahlreichen unvergesslich faszinierenden Klöstern und mit lieben Menschen die immer Zeit haben für uns Pilgers.


Am 18. Oktober war es nun soweit, mein Ziel Rom hatte ich geschafft nach 1050km und das ohne Schade. Ein großes Wunder für mich, als der Weg durch die Stadt   an großen Geschichts-Hystorischen Gebäuden vorbei führte. Zum ersten mal die Engelbrücke und die Burg zu sehen war unglaublich schön und das Glück kaum zu fassen. Doch noch war ich noch nicht auf dem Petersplatz. Aber den letzten Km wurde auch noch geschafft und so stand ich dann um 11,30 Uhr an meinem Ziel.


Man kann es im ersten Augenblick kaum fassen, man spürt nur Glück und Dankbarkeit. Auch das Gefühl, diesen großen Weg tatsächlich ohne Schaden geschafft zu haben.


Am 24. Oktober kam für mich noch der Höhepunkt meiner Pilgerreise die Audienz. Hatte das Glück mit dem Papst Franziskus zu  Reden und zu Berühren. Er unterschrieb mir noch meinen Pilgerausweis und wünschte mir viel Glück und Gesundheit. Er segnete mich und bekam noch einen Rosenkranz von ihm geschenkt.


Was für eine Lebensgeschichte, man kann es kaum fassen am Ende einer so großen Pilgerreise dem Papst zu begegnen. Es war das Schönste, was wir je in unserem Leben getan haben.

Im wilden Süden

Folgt uns auf:

HASLACH

RATHAUS HASLACH

Dorfstraße 25

88430 Haslach

Tel. 08395 / 1235

ÖFFNUNGSZEITEN:
Dienstag 10.00 - 12.00 Uhr

Mittwoch 15.30 – 18.30 Uhr

Freitag 09.00 – 12.00 Uhr